Die Welt im Jahre 2079: Katastrophen und Wirren der ersten
Jahrhunderthälfte sind bewältigt, die Menschheit hat zu einer
neuen Weltordnung gefunden. Die Regionen, bzw. die Mehrzahl
der Menschen, unterstehen einem globalen Kontrakt; wenige
leben in autonomen Reservaten.
Vanja, Aaron, Kira und Ravi - vier Forschende aus dem
Schweizer Mittelland - verbringen illegalerweise eine Woche
im 'Reservat Gotthard', wo sie Alessia und Severin kennenlernen.
In der Folge bleiben Vanja und Aaron, die beiden älteren
Forscher, in Briefkontakt mit den beiden Reservatsbewohnern,
die seit zwei Generationen abgeschirmt in der Alpenregion
leben. Sie reflektieren die Unterschiede der Lebensweisen,
die sich aus der globalen Neuordnung und der klimabedingten
Umsiedlung von rund 100 Mio. Menschen ergeben
haben. Auch sprachlich müssen sie sich erst finden, denn
die Reservatsbewohner sprechen noch immer ein 'kurliges'
Deutsch, wie es um 2012 üblich war.
Der rege Austausch wird von den Vertretern der neuen
Ordnung misstrauisch verfolgt. Für Vanja und Aaron führt er
letztlich ins Verstummen, und auch Kira und Ravi müssen sich
die Frage stellen, wie und wo sie ihre Zukunft gestalten wollen.
Immer häufiger werden verdeckte, nicht sichtbare mikrobielle Schäden in Innenräumen als Ursache für gesundheitliche Beschwerden dia gnostiziert. Allergische Reaktionen wie Bindehautreizungen, Kopf schmerzen, Müdigkeit und Hautausschläge sind keine Seltenheit für schimmelpilzbelastete Räumlichkeiten. Was kann man tun, um die Quelle der Belastung ohne zerstörerischen Eingriff in die Bausubstanz zu lokalisieren?
Schimmelspürhunde sind fähig, die Geruchsquelle von verdeckten, nicht sichtbaren mikrobiell belasteten Materialien in Innenräumen anzuzeigen. Unter Fachleuten wird dies kontrovers diskutiert: Experten, die regelmässig mit Schimmelspürhunden zusammenarbeiten, sehen dies als zukunftsweisende Möglichkeit. Jedoch hört man auch immer wieder Sachverständige, die damit nicht einverstanden sind. Wer hat nun recht?
Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit dieser Fragestellung: Es untersucht das Markierungsverhalten eines aus der Praxis als zuverlässig bekannten Schimmelspürhundes und vergleicht es mit den Ergebnissen der Laboranalytik. Eine Beschreibung zum Leistungsvermögen sowie zur Qualitätssicherung des "Messinstrumentes" Schimmelspürhund rundet das Werk ab.