"Was weg ist ist weg! Das kommt nicht wieder!" sagt Andreas energisch. Er wohnt seit 1988 in den Esso-Häusern auf St. Pauli. Diese sind zum Symbol geworden für einen überall stattfindenden Verdrängungsprozess.
In ihrer Langzeitdokumentation begleiten die Filmemacher/innen
den Kampf der Bewohner/innen der Esso-Häuser und ihrer Unterstützer/innen gegen den Abriss. Sie haben zahlreiche Demonstrationen, subversive Aktionen und Brushmobs gefilmt, Stadtteilversammlungen dokumentiert und Einblicke in liebevoll eingerichtete Wohnzimmer eingefangen - bis
zum Packen der Umzugskartons. Der Kampf macht die Häuser über Hamburg hinaus bekannt, denn sie stehen für etwas, das vielerorts stattfindet: Gentrifizierung und den Widerstand dagegen.