Die "Wechseljahre" brauchen dringend ein MakeoverDie Periode ist politisch - ihr Ausbleiben aber auch.
Als Miriam Stein von Hitzewallungen, Schlafstörungen und weiteren unangenehmen Vorboten der Menopause überrascht wird, erkundet sie die ihr von der patriarchalen Gesellschaft zugedachte Stellung neu. Leicht gereizt stellt sie fest: Die sogenannten Wechseljahre sind
das letzte Tabu
der Frauengesundheit.
Bis zum heutigen Tag bestimmen
Mythen und Fehlinformationen
den Diskurs: Das Klimakterium erscheint als peinliche Hormonmangel-Krankheit. Der unfruchtbar - und somit unattraktiv - gewordenen Frau wird geraten, sich neu zu erfinden. Ganz so, als sei während der hormonellen Umstellung ihre gesamte "alte" Identität verloren gegangen.
Miriam Stein räumt mit alten Vorurteilen auf
und holt das Thema aus dem gesellschaftlichen Abseits. In
Die gereizte Frau
verbindet sie unterhaltsam und klug persönliche Erfahrung mit feministischer Gesellschaftskritik. Ausgehend von häufigen klimakterischen Symptomen und den damit verbundenen misogynen Klischees und Behauptungen schreibt sie die Geschichte vom weiblichen Älterwerden neu.
Eine wichtige Lektüre für jede Frau, die selbstbestimmt altern möchte.
»Vorsicht: Manches, was Autorin Miriam Stein zum Thema Wechseljahre zu sagen hat, kann einen ganz schön in Wallung bringen.«