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Bette Howland (1937-2017) wuchs in Chicago als Tochter jüdischer Einwanderer auf. Als geschiedene, alleinerziehende junge Mutter kämpfte sie darum, sich und ihre beiden kleinen Söhne über Wasser zu halten und dennoch ein Leben als Schriftstellerin zu verwirklichen. Nach einem Suizidversuch und der Einweisung in die Psychiatrie verarbeitete sie diese Erfahrungen literarisch in ihrem Debüt »W-3«. Sie wurde u.a. mit dem renommierte McArthur Fellowship ausgezeichnet und von Nobelpreisträger Saul Bellow gefördert, doch ihr Werk geriet in Vergessenheit und wird erst jetzt wiederentdeckt. »Station 3« erscheint bei btb erstmals in deutscher Ausgabe.
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