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Matthias Naumann
ist Autor, Übersetzer und Verleger. Er studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt am Main, Tel Aviv und Paris, seitdem zahlreiche Theatertexte und -arbeiten, u.a. mit Futur II Konjunktiv (seit 2014 mit Johannes Wenzel). 2006-2008 mit Stefanie Plappert wissenschaftliche Leitung der Erstellung des Wollheim Memorials, Frankfurt am Main, dabei Umsetzung eines Interviewprojekts mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz. 2011 Gründung und seitdem Leitung des Neofelis Verlag, Berlin. Er übersetzt Theatertexte aus dem Hebräischen u.a. von Hanoch Levin, Maya Arad Yasur, Noa Lazar-Keinan, Yonatan Levy und Hadar Galron. Er wurde 2019 und 2025 von Eurodram für seine Übersetzungen ausgezeichnet. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen und Heraugeberschaften, zuletzt
Judenhass im Kunstbetrieb. Reaktionen nach dem 7. Oktober 2023
(Neofelis 2024).
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