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Anselm Geserer ist Soziologe, Kognitionswissenschaftler und kreativer Werber. Seine kultursoziologische Arbeit über das Erlebnis Bungee-Jumping (»Vom Erlebten zum Erlebnis: Eine Bestimmung des Außeralltäglichen durch Bungee«) wurde mit dem Alumni-Preis der Universität Freiburg ausgezeichnet. Seine Arbeiten über Alltagskultur verbinden Wissenschaft, Kreativität und Werbung.
Carlos Mayer ist Soziologe. Streetartist und -aktivist.
Sacha Szabo ist Popsoziologe. Er promovierte über Festkulturen und arbeitet als Unterhaltungswissenschaftler für das Institut für Theoriekultur Freiburg. Er beforscht Alltagskulturen und -artefakte und kuratiert für das Institut Theorieinstallationen und -performances.
Der Sammelband »Popstrukturalismus. Obduktionen des Banalen« wurde von Anselm Geserer, Kommunikationswissenschaftler und Werber, gemeinsam mit den Soziologen Carlos Mayer und Sacha Szabo für das Institut für Theoriekultur kuratiert. Das im März 2002 gegründete »Institut für Theoriekultur« ist ein informeller Zusammenschluss von Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Kulturschaffenden und versteht sich als interdisziplinäre Plattform, die sich zum Ziel gesetzt hat, Alltagsphänomene zu untersuchen und Artefakte der sozialen Wirklichkeit zu analysieren. Da diese Phänomene in der wissenschaftlichen Literatur und Theorie häufig marginalisiert werden, bewegen sich die Projekte dabei oft auf unerforschtem Terrain. Daher erarbeitet das Institut für Theoriekultur kontinuierlich neue Lösungsmöglichkeiten, um im Rückgriff auf kulturwissenschaftliche, kultursoziologische und kulturphilosophische Paradigmen methodisch fundierte Zugänge und Ansätze einer zeitgemäßen Kulturtheorie zu entwickeln.
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