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Sergio Ramírez ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Autor:innen Lateinamerikas. Im Jahr 2017 erhielt er den Premio Cervantes, der als der Literaturnobelpreis der spanischsprachigen Welt gilt. Neben seinem erzählerischen Werk, das gut zwei Dutzend Romane und mehrere Bände
mit Kurzgeschichten umfasst, schreibt er Kolumnen für eine Reihe wichtiger spanischsprachiger Tageszeitungen (El País, Spanien; La Na-
ción, Argentinien; La Jornada, Mexiko). In der edition 8 erschienen Vergeben und vergessen (Erzählungen, 2004), Strafe
Gottes (Mehr als ein Kriminalroman, 2012), die Kriminalroman-Trilogie Der Himmel weint um mich (2015), Niemand weint um mich (2019) und Tongolele konnte nicht tanzen (2022) sowie der Roman Sara (2021). Er wurde 2022 von der nicaraguanischen Regierung zwangsausgebürgert und lebt nun in Madrid im Exil.
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