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Hilde Domin, geborene Löwenstein, kam am 27. Juli 1909 in Köln zur Welt. Sie gehörte zu bedeutendsten Lyrikerinnen der Nachkriegszeit, doch machte sich auch als Literaturwissenschaftlerin einen Namen.
Mit Hitlers Machtergreifung begannen für Hilde Domin und ihren Mann die Zeit der Exile, die sie über Italien, England und Kanada nach Santo Domingo führten. Nach 22 Jahren kehrten sie 1954 nach
Deutschland zurück, wo Domin ihre Gedichte unter dem Pseudonym "Domin", nach "dem Namen ihrer Insel", zu veröffentlichen begann.
Ab 1961 lebte sie in Heidelberg, wo sie am 22. Februar 2006 starb. Zahlreiche Literaturpreise, Verdienstorden und Auszeichnungen würdigten ihr Lebenswerk, darunter 2005 auch die höchste Auszeichnung der Dominikanischen Republik.
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