»Was an dieser Stelle noch zu sagen wäre: Was ich hier den Lesenden vorlege, ist der Versuch einer Liebeserklärung. Ich versuche systematisch, die Erinnerung in Worte zu übersetzen. In viele Worte.«
London. Die 33-jährige Emma verliert den Boden unter den Füßen: Nach dem Tod ihrer Mutter löst sie deren Haushalt auf. Stück für Stück befreit sie sich aus der Mutter-Tochter-Beziehung. Dann verschwindet Emmas Partnerin Alyona unter mysteriösen Umständen. Und auch Emmas Job bietet keine Stabilität.
Zwischen London, Prag und Los Angeles, zwischen Waldbränden und Gletschern, zwischen neuen Beziehungen, Emotionen und Rationalität definiert Emma ihr Leben neu.
Schließlich erkennt sie: Was übrigbleibt von Menschen und Dingen, sind ihre Geschichten.
Die tschechische Autorin Emma Kausc greift in ihrem Prosadebüt eine Reihe existenzieller Themen auf, die sich nur im Erzählen fassen lassen.