Hoch in den Bündner Bergen richtet die Stemma über Recht und Unrecht - gefürchtet, verehrt, unfehlbar. Doch die Richterin trägt selbst eine alte Schuld: Der Tod ihres Gatten war kein natürlicher. Als Wulfrin, der Sohn des Toten, aus dem Frankenreich heimkehrt und sich in Stemmas Tochter verliebt, drängt die Wahrheit unerbittlich ans Licht - bis zum Gottesgericht in der Bergwildnis.
C. F. Meyers düster-glühende Novelle (1885) aus der Zeit Karls des Großen: Schuld, Sühne und verbotene Liebe in großartiger Alpenkulisse. Hans Jochim Schmidt liest die vollständige Novelle, ungekürzt.