Die vorliegende Studie ist ein Beitrag zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in einem der größten deutschen Pfadfinder*innenverbände. Sie öffnet den Blick auf Potenziale und Risiken evangelischer Jugendarbeit und zeichnet die Entwicklung des Verbandes im Umgang mit Sexualität und sexualisierter Gewalt nach. Im Hinblick auf eine wirksame Prävention arbeitet die Studie die Notwendigkeit heraus, zwischen unterschiedlichen Konstellationen sexualisierter Grenzverletzungen zu unterscheiden. Dabei spielen Hierarchien, Geschlecht, kulturelle Eigenarten und Zugehörigkeitsgefühle eine entscheidende Rolle.